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Die Oberstdorfer Täler stellen sich vor |
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Stillachtal und Trettachtal bieten dem Gast Ruhe und Erholung mitten in der Natur. Trotzdem muss man auf keinen Komfort verzichten. Loipen, Wanderwege und Skigebiete in direkter Nachbarschaft versprechen einen Urlaub der kurzen Wege.
Beide Täler sind für den allgemeinen motorisieren Verkehr gesperrt. Gäste der Beherbergungsbetriebe erhalten selbstverständlich eine Fahrgenehmigung. Das Stillachtal besteht von Nord nach Süd aus den Weilern Schwand (nahe dem Freibergsee und der Heini Klopfer Skiflugschanze), Ringang, Faistenoy (hier befindet sich die Talstation der Fellhornbahn), Anatswald, Birgsau und Einödsbach, der südlichsten ganzjährig bewohnten Siedlung Deutschlands. Es ist idealer Ausgangspunkt für hochalpine Touren. Der Heilbronner Weg oder der Mindelheimer Klettersteig sind nur zwei von unzähligen Möglichkeiten. Aber auch der klassische Wanderer kommt hier auf seine Kosten. Z.B. die Wege nach Einödsbach oder in das Rappenalptal bieten wunderbare Erlebnisse.

Birgsau im Stillachtal
Im Trettachtal starten ebenfalls vielfältige Berg- und Wandertouren. Der Heilbronner Weg kann auch von hier in Angriff genommen werden. Wanderungen in das Traufbachtal, in die Spielmannsau oder zum wunderschönen Christlessee versprechen einen erlebnisreichen Tag. Ein ganz besonderes Erlebnis stellt eine Wanderung nach Gerstruben dar, ein denkmalgeschütztes Bergdorf auf 1155 Metern Höhe. 400 bis 500 Jahre alte Bauernhäuser, von denen eines ein Museum beheimatet warten auf den Besucher.
 Gerstruben, im Hintergrund die Höfats, bekannt für die Edelweiss-Bestände
Im Winter findet der Gast in beiden Tälern bestens gepflegte Loipen. Im Stillachtal befindet sich die Fellhornbahn, die im Sommer ein herrliches Wandergebiet erschließt und im Winter die Skifahrer in das größte zusammenhängende Skigebiet Deutschlands - Fellhorn/Kanzelwand - befördert. Das Stillachtal ist über den öffentlichen Personennahverkehr mit Oberstdorf und dessen Infrastruktureinrichtungen verbunden.
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