Oberstdorf und die Ortsteile Kornau, Tiefenbach, Schöllang (mit Rubi und Reichenbach), sowie die Spielmannsau im Trettachtal und Einödsbach im Stillachtal waren ursprünglich eigene Gemeinwesen mit eigener Flur und Vermögen. Als das Gebiet 1808 Bayern angegliedert wurde, legte man Oberstdorf, Kornau und die Täler (Stillachtal und Trettachtal) zu einer politischen Gemeinde zusammen. Schöllang und Tiefenbach blieben noch bis zur Gebietsreform 1972 selbständig.