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Geschichte Schöllangs

Der Name Schöllang kommt vermutlich einerseits von "Schelch",  was soviel wie
Elch bedeutet (diese Art von Großwild ist in unserer Gegend bereits im
Mittelalter ausgestorben) und andererseits von "Wang" , was soviel wie sanft
ansteigende Weide bedeutet.
Erstmalig erwähnt wurde Schöllang im Jahre 1361 als der Ort "Schellanc". Noch
früher, im Jahre 1339 wurde bereits urkundlich das Geschlecht "derer zu Scheillnach"
erwähnt. 1351 erwarben die Brüder Oswald und Marquart von Heimenhofen den
Besitz. Mitte des 15. Jahrhunderts kam es durch Erbteilung zur Zersplitterung des
gesamten Besitzes. Dadurch waren die Heimenhofschen Nachkommen gezwungen
den gesamten Besitz in Schöllang an das Hochstift von Augsburg  zu verkaufen.
Bis zum Jahre 1804 war die Burgkirche St. Michael die Pfarrkirche Schöllangs.
Diese wurde im Jahre 1804 von der Frauenkapelle in Schöllang, die bereits 1495
geweiht wurde abgelöst.. Die Häuser unterhalb der Pfarrkirche wurden als
unteres Dorf, die Häuser oberhalb als oberes Dorf bezeichnet. Diese Einteilung
geht schon auf das 15 Jahrhundert zurück. Damals wurden in Schöllang 42 Häuser
gezählt. Bis zum 18. Jahrhundert pendelte sich die Zahl der Häuser bei ca. 50 ein.
Zu Bayern kam Schöllang endgültig 1803 als die politische Macht der Bischöfe
gebrochen wurde. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 kam Schöllang zum
Markt Oberstdorf.

 

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